Der Baukasten
Die Basis des system|haus-baukastens bilden eine Handvoll Module: Wand-, Decken-, Eckmodule bilden die Hülle, Fenstermodule den Rahmen für Öffnungen.
Dazu kommen noch einige speziellere Bauteile wie Deckenrand- oder Attikamodul, aber für eine Entwurfsplanung werden diese nicht benötigt.
Wer es genauer wissen will, als es an dieser Stelle erklärt werden kann: Wir bieten Strohbauworkshops und individuelle Bauberatungen an.
Das Rastermaß
Modulare Planung mit System beruht stets auf einem Rastermaß. In unserem Fall sind das 80 cm.
Wandmodule sind 80 cm lang, Fenster- und Türmodule 80, 160,... cm, Deckenmodule messen 320 x 160 cm.
Nur die Eckmodule weichen ein wenig davon ab, sie messen
43 x 43 cm.
Grundrisse-PDF downloaden.
Achtung: bei zweistöckigen system|haus Grundrissen verdoppelt sich die angegebene Wohnnutzfläche!
Die Grundlagen
Zuerst wird die Wohnnutzfläche festgelegt, indem Deckenmodule aneinandergelegt werden. Anschließend werden Wand-, Fenster- und Türmodule darum herum gelegt (diese messen jeweils 43 cm in der Dicke und liegen außerhalb des 80 cm-Rasters). Damit sind der zu umbauende Raum festgelegt und die Anzahl der benötigten Module: einfach abzählen, Türen und Fenster definieren (Wandmodule dafür abziehen) und Eckmodule hinzurechnen.
Der Grundriss oben ist z.B. DUOlang mit Terrasse (160 cm).
Die Raumaufteilung
Wie der umbaute Raum aufgeteilt wird, ist vollständig Sache des Planers bzw. der Planerin. Mit einer Einschränkung: Die Distanz, die die Deckenbalken maximal überspannen können, beträgt 6 Rastermaße, also 4,80 m. In diesem Maximalabstand müssen tragende Elemente eingebaut werden, also eine tragende Zwischenwand oder eine Säule (Formrohr ø 90 mm).
Beispiele für exemplarische Raumaufteilungen sehen Sie in den Grundrissen in unserem Kalkulationstool.